Immobiliendarlehen: Anschlussfinanzierung nach Widerruf

Verbraucherschutzzentralen warnten in der letzten Woche: Verbraucher, die aktuell ihr Widerrufsrecht wahrnehmen würden, bekämen keine Anschlussfinanzierung. Angeblich lehnen mehrere Banken Finanzierungen für solche Kunden ab. Umschuldungen, so heißt es, die aus einem “Sonderkündigungsrecht” wegen falscher Widerrufsbelehrungen resultieren, werden nicht begleitet.

Wir vertreten eine Fülle von Kunden, die von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht haben. Uns ist kein Fall bekannt, in dem eine Anschlussfinanzierung abgelehnt wurde“, so kommentiert Robert Buchmann (Rössner Rechtsanwälte) die aktuellen Meldungen.

Wir können den Mandanten nur raten, sich nicht verunsichern zu lassen und ihr Recht, sich von langlaufenden Verträgen zu lösen, auch wahrzunehmen. Banken sind untereinander sehr stark in Konkurrenz, deshalb werden sich immer Banken finden, die zu guten Konditionen Immobilien-Finanzierungen begleiten.”

Bankkunden können mit einer Frist von zwei Wochen (§355 BGB) Verbraucherkredite widerrufen. Die Bank ist verpflichtet, Kunden über dieses Widerrufsrecht zu belehren. Diese Belehrung muss bestimmte Mindestinhalte haben. Nachdem allerdings im Jahr 2002 eine gesetzliche Änderung in diesem Bereich in Kraft trat, arbeiten eine Vielzahl von Banken mit fehlerhaften Klauseln. Verbraucherschützer gehen davon aus, dass mehr als zwei Drittel aller Widerrufsbelehrungen fehlerhaft sind. Aus diesem Grund ist das Widerrufsrecht nicht verfristet und kann auch jetzt noch ausgeübt werden. Der Vorteil für viele Bankkunden besteht in der Einsparung von Zinsen.

Mehr Informationen: http://www.roessner.de/bank-und-kapitalmarktrecht

Bitte wenden Sie sich an:
Robert D. Buchmann
Rössner Rechtsanwälte
Redwitzstr. 4, 81925 München
Tel.: (089) 99 89 22-0, Fax (089) 99 89 22-33
info@roessner.de

Rössner Rechtsanwälte ist seit mehr als 35 Jahren im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts tätigt. Wir analysieren Finanzprodukte und vertreten zahlreiche Unternehmen, Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen sowie Privatpersonen bei Falschberatung durch Banken. Rössner Rechtsanwälte fordern Transparenz auf dem Finanzmarkt und setzen sich aktiv für den Schutz von Finanzmitteln ein. Die Kanzlei begutachtet Finanzierungsformen und berät juristische Personen bei alternativen Finanzierungsmodellen.

Kreditbearbeitungsgebühren: Banken reagieren zögerlich

„Bei der Erstattung von Darlehensgebühren agieren viele Banken sehr zögerlich“ – Rechtsanwältin Karin Wolz von der RA-Assist Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat mittlerweile ebenso wie viele Bankkunden deutschlandweit die Erfahrung gemacht, dass Banken der Aufforderung zur Erstattung von Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten langsam, gar nicht oder nicht der aktuellen Rechtslage entsprechend nachkommen.

Für den Kunden, der diese Kreditbearbeitungsgebühr auf Basis von zwei aktuell rechtskräftig gewordenen OLG-Urteils zurück fordert bedeutet diese Hinhalte-Strategie, dass er erst mit einigem Aufwand an das ihm zustehende Geld kommt. Insbesondere die größeren und bundesweit im Kreditwesen tätigen Banken halten Ihre Kunden mit Standardschreiben hin. Aber auch regionale Kreditinstitute wie Volksbanken oder Stadtsparkassen setzen auf den Faktor Zeit. Vertröstet wird da oft sogar im persönlichen Gespräch und nicht selten setzt der Berater auf die „Vertrauenskarte“, preist die langjährige gute Zusammenarbeit: „Das kann ich mir aber gar nicht vorstellen, dass wir sowas in unseren Verträgen geschrieben haben!“

Da wird entweder behauptet, die genutzten Verträge würden nicht mit den vom insgesamt 8 deutschen Oberlandesgerichten beanstandeten Beispielen übereinstimmen oder man bekommt die lapidare Antwort, dass man das Schreiben erhalten hat, aber noch etwas Zeit für die Bearbeitung benötige.

Rechtsanwältin Wolz, die über das Portal www.kreditbearbeitungsgebuehren.de deutschlandweit Anträge auf Rückerstattung von Bearbeitungsgebühren begleitet, ist sicher, dass viele Banken „Zeit schinden“ wollen in der Hoffnung, dass ihre Kunden entweder die Lust verlieren oder die Sache einfach vergessen: „Da steckt natürlich eine Kalkulation dahinter und es wird kein Versuch ausgelassen, den drohenden Verlust zu minimieren. Wenn nur einer von 10 in Form von Musterbriefen im Sande verläuft ist das unterm Strich für die Bank ein gutes Ergebnis.“

kreditbearbeitungsgebuehren.de übernimmt zum Festpreis von 49,90 Euro die Prüfung der Forderung nach Rückerstattung und sendet ein anwaltliches Schreiben mit Fristsetzung an die Bank,

Wolz: „So ein anwaltliches Schreiben wirkt meist Wunder und Fristsetzungen werden ernst genommen. Wenn nicht, dann kommt die Bank in Verzug und man hat im eventuell dann anstehenden gerichtlichen Verfahren eine gute Basis für die erfolgreiche Einforderung von Kreditbearbeitungsgebühren.

Mehr Informationen auf www.kreditbearbeitungsgebuehren.de oder telefonisch unter 06022-2055-2310

Lebensversicherung widerrufen

Lebensversicherung widerrufen
29.07.14

Die Kapitallebensversicherung ist nach wie vor des Deutschen liebstes Kind. Für unzählige Sparer ist die Lebensversicherung eine Form der Kapitalsicherung, auf deren Auszahlung man nicht unbedingt bis zum Lebensende warten möchte – vielfach definiert das Leben selbst die Notwendigkeiten.

Rechtsanwalt Podewils von mzs Rechtsanwälte aus Düsseldorf: “Es gibt viele Gründe, sich eine Lebensversicherung auszahlen zu lassen. Dabei ist zuerst die Tilgung von Schulden zu nennen, wenn die Schuldzinsen die von der Versicherung erwirtschafteten Zinsen übersteigen, was gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase sehr wahrscheinlich ist”. Allerdings: Gerade in den Anfangsjahren einer Versicherung fallen hohe Kosten an. Diese werden dem Kunden bei einer Kündigung voll belastet und übrig bleibt meist deutlich weniger als die eingezahlte Summe. Von Verzinsung redet da niemand, in vielen Fällen fressen die Verwaltungs-, Bearbeitungs- und Stornogebühren den “Schatz” weitestgehend auf.

“Wir empfehlen die Widerspruchsbelehrungen der abgeschlossenen Lebensversicherung zu prüfen!” Nach aktuellen Urteilen des BGH und vieler Obergerichte sind zahlreiche Widerspruchsbelehrungen unwirksam. Podewils: “Die Verträge können komplett rückabgewickelt werden. Die Versicherungen müssen ihre Kunden, als seien die Verträge niemals abgeschlossen worden!” Das heißt, es gibt nicht nur die komplette Einlagesumme zurück, sondern zusätzlich auch eine angemessene Verzinsung.

Podewils rät Kunden von Lebensversicherungen, einen Ausstieg gerade in aktueller Zeit zu prüfen. Die aktuelle Rechtslage ist gut und die Versicherungen haben wegen der aktuellen Niedrigszinsphase erhebliche Probleme, interessante Renditen zu erwirtschaften. Ein wichtiges Detail aus der aktuellen Rechtsprechung: Auch bei bereits gekündigten Lebensversicherungen kann der Widerspruch erklärt werden. Dann müssen Versicherungsunternehmen zusätzlich zu dem bereits gezahlten Rückkaufswert noch einen Nachschlag zahlen.

http://www.widerrufs-recht.de/lebensversicherung-widerrufen

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